Aufstellungsarbeit

Bei der Aufstellungsarbeit werden Stellvertreter dem Anliegen entsprechend ausgewählt und nach Ihrem Empfinden im Raum aufgestellt. Position und Distanz zueinander sowie Verteilung im Raum und Blickrichtung der Repräsentanten zeigen das aktuelle System, in dem sich der Klient / die Klientin gerade befindet.

Das Phänomen einer Aufstellung ist, dass die Stellvertretenden in den Rollen die gleichen Empfindungen und Gefühle haben, wie die Personen, die sie vertreten. So kann es durchaus passieren, dass Kälte empfunden wird aus der Richtung, in der eine „kalte“ Persönlichkeit des Herkunftsystems (Familien der Vorgenerationen) oder des Gegenwartssystems (Familie des Anliegenbringers) steht.

Aufstellungen laufen nach einem gewissen Schema ab:

Nachdem Anliegen formuliert wurde, werden die benötigten Stellvertreter ausgewählt. Sie suchen sich nach Gefühl die Repräsentanten aus der Gruppe aus und stellen sie nacheinander intuitiv an eine Stelle im Raum.

Dann übernimmt die Aufstellungsleitung, verschafft sich einen Überblick über die Situation, befragt die Repräsentanten nach deren Befindlichkeit und deren Wünschen oder Notwendigkeiten. Nach diesen Angaben wird das Ausgangsbild so lange verändert, bis sich alle wohl fühlen und die Positionen für sie in Ordnung sind.

Dann werden rituell Ausgleich, Ordnung im Familiensystem oder Bindung zu einem Familienmitglied hergestellt und so die Situation „in Ordnung gebracht“. Sie wechseln an den Platz Ihres  Stellvertreters um das Zielbild zu spüren und in sich aufzunehmen.

Nach der Aufstellung wird das Ergebnis bei einem Einzeltermin nachbesprochen und aufgearbeitet.

Eingetragen im Expertenpool für Aufstellungsleitung.

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